Dienstag, 31. März 2015

Funktionsanalyse: Ganzrationale und Exponentialfunktionen

1. Symmetrie des Graphen
2. Nullstellen und Schnittpunkte mit der y-Achse
3. Verhalten gegen +/- unendlich (oo)
  • e^x dominiert immer
  • e^x --> oo = oo
  • e^x --> -oo = 0
  • e^-x --> oo = 0
  • e^-x --> -oo = oo
4. Ableitungen
5. Extremstellen
6. Wendestellen
7. Graph

Montag, 30. März 2015

Der Wirtschaftsstandort Deutschland im Rahmen der Globalisierung

Standortfaktoren
  • Bedingungen der Beschaffung von Produktionsfaktoren
  • Bedingungen des Absatzes
  • Rahmenbedingungen staatlicher WiPo
  • (harte und weiche Standortfaktoren)
  • Beispiele
    • Verwaltungshandeln (Flexibilität, Schnelligkeit, Entgegenkommen)
    • qualifizierte Arbeitsnehmer
    • Ausbildung
    • Schulbildung
    • Forschung
    • Absatzchancen
    • Zulieferer
    • Infrastruktur
    • Steuern, Abgaben, Suventionen
    • Flächenverfügbarkeit
    • Image des Landes
    • Arbeitseinstellung
    • soz./kulturelle Werte
Gestaltungsspielräume staatlicher WiPo im Rahmen des Standortwettbewerbs
  • Angebot an öffentlichen Gütern
  • Umfang und Struktur der Besteuerung einschließlich möglicher Subventionen
  • institutionelle Regeln des Wirtschaftsprozesses
Der Standort Deutschland im internationalen Vergleich
  • Lohnstückkosten sinken
    • sinkendes BIP
    • Instrumente der internen Flexibilität (z.B. Kurzarbeit)
    • Abbau von Überstunden
    • spezielle tarifliche Arbeitszeitregelungen in Krisenzeiten
  • Lohnzurückhaltung = kaum Lohnerhöhungen
  • Sozialbeiträge = Beiträge der Arbeitgeber für die Sozialversicherungen
Bestandteile der Arbeitskosten
  • alles, was ein Arbeitgeber zur Beschäftigung eines Arbeitnehmers aufwenden muss
    • Bruttolöhne und -gehälter
    • Sozialbeiträge
    • Kosten für berufliche Fortbildung 
Arbeitskosten 2009: 8teuersten in ganz Europa; Stundenlohn 30,90€

Arbeitsproduktivität: Produktionsergebnis pro Arbeiter / Arbeitsstunde

Lohnstückkosten = Indikator für das Verhältnis von Lohnkosten zur Produktivität

Deutschlands Stärken
  • Infrastruktur
  • wirksame Wettbewerbspolitik
  • Offenheit gegenüber Neuem
  • Forschung/Bildung
Deutschlands Schwächen
  • mangelnde Lohnflexibilität
  • starker Kündigungsschutz
    • das ist gut für Deutschlands niedrige Arbeitslosenquote

Mittwoch, 18. Februar 2015

Gottesbeweise

Ein Gottesbeweis soll beweisen, dass Gott existiert und es daher vernünftig ist, an diesen zu glauben. Grundlage hierfür ist die Annahme, dass der Mensch Göttliches wahrnehmen bzw. erkennen kann. Letztendlich sollen Gottesbeweise das Verhältnis zwischen Glaube und Vernunft verbessern.

Ausgewählte Gottesbeweise:
  • Blaise Pascal: An Gott glauben ist deine einzige Chance - was hast du schon zu verlieren?
  • Cicero: Schon alle Völker vor uns haben an Gott geglaubt, daher muss Gott eine Art Naturgesetz sein.
  • Anselm von Canterbury: Gott ist das, über das nichts Höheres gedacht weden kann.

Dienstag, 17. Februar 2015

Theodizee

Die Theodizee-Frage bezeichnet das Widerspruchsproblem zwischem dem allmächtigen, gütigen und verstehbaren Gott und einem Gott, der gleichzeitig Leid und Böses zulässt.
Diese Frage lässt sich nur im Juden- und Christentum stellen, da diese Religionen das oben geschilderte Gottesbild vertreten, an nur einen Gott glauben und dem Menschen die Würde zusprechen, Gott zu fragen oder auch gegen ihn zu protestieren.
Letzteres ist Moslems nicht erlaubt. Hindus und Buddhisten glauben, das schlechtes Karma bei der Reinkarnation Leid auslöst. 

Theoretische Lösungsversuche:
  • Leid ist die von Gott verhängte Strafe für schuldhaftes Verhalten
  • Leid ist die göttliche Form der Erziehung
  • Leid ist die Prüfung des Glaubens durch Gott
  • Gott lässt Leid zu, weil er dem Menschen einen freien Willen lässt, was wiederum etwas Gutes ist
  • Leid ist der notwendige Kontrast zu Gutem 

Montag, 16. Februar 2015

Eine Dreiecksbeziehung: Marie, Woyzeck und der Tambourmajor. (K)Ein Ausweg aus der Katastrophe

Marie sehnt sich nach:
  • attraktivem, starkem, gebildetem Mann
  • sexueller Befriedigung
  • Flucht aus dem Alltag
  • Luxus
  • Aufmerksamkeit

Tambourmajor bietet:
  • attraktiv, stark
  • geistig gesund
  • genug Geld
  • sexuelle Befriedigung
Woyzeck bietet:
  • schwach
  • geistig gestört
  • arbeitet ständig / hat keine Zeit für Marie
  • materiell unterlegen
  • kann Marie sexuell nicht befriedigen
Mit "Woyzeck" wollte Büchner aufzeigen:
  • Soziale Fremdbestimmtheit
  • Realität: Soziale Zwänge
  • sittlicher Verfall Maries --> keine Glaube an das (moralisch) Gute --> Entfremdung von Gott/Religion
Ursachen für den Mord:
  • Maries Betrug --> Verletztsein/Wut/Eifersucht Woyzecks
  • Erbsendiät --> psychische Erkrankung Woyzecks --> Kommunikationsprobleme
  • Frust über soziale Daumenschrauben
  • Innerhalb der Gesellschaftsordnung gelingt Woyzeck kein Ausbruch, aber durch den Mord kann er sich behaupten/durchsetzen/mächtig sein

Chronik der Eurokrise

1999/2002: Einführung des Euros

ab 2007: Finanzmarktkrise

Sommer 2008: Bankenkrise

10.2008: Bankenrettung

11.2008: Beginn der Rezession

08.2009: scheinbares Ende der Krise

12.2009: Griechische Staatsverschuldung beträgt ca. 12% des BIPs, Griechische Haushaltskrise <-- Griechenland hatte jahrelang Schulden verschwiegen

02. 2010: Beginn der Griechenlandkrise, Spekulation auf Griechenland-Pleite

03.2010: Sparmaßnahmen für Griechenland, EU würde Griechenland im Notfall unterstützen

23.04.2010: Griechenland bitte EU um finanzielle Hilfe

05.2010: EU schnürt für Griechenland Hilfspakete

11.2010: Irland bittet um Rettungspaket <-- Irland hatte eigene Banken gerettet

03.2011: Abstufung der Kreditwürdigkeit Griechenlands, Erweiterung des Rettungfonds

04.2011: Portugal bittet EU um finanzielle Unterstützung

Herbst 2011: Fiskalpakt, Finanztransaktionssteuer

Oktober 2011: Finanzmarktreform, Schuldenschnitt für Griechenland

Juni 2012: Zypern und Spanien bitten um finanzielle Hilfe

Dezember 2012: 27. Krisengipfel der EU

Oktober 2013: Einführung einer Bankenaufsicht

September 2014: historisch tiefer Leitzins: 0,05%

UND DIE KRISE DAUERT AN ...