Samstag, 22. November 2014

Genmutationen

Leserastermutationen:

Insertion: Einsetzen einer neuen Base
Deletion: Zerstörung einer Base


Punktmutationen:
 
stumme Mutation: Veränderung der Basen ohne (sichtbare) Folgen für das Produkt, normalerweise eine Veränderung der 3. Base
Missens-Mutation: Austausch des (meist) 1. oder 2. Codons, der zu einer Änderung der Aminosäure und meist große Auswirkungen auf das Produkt hat
Nonsene-Mutation: Einbau eines Stoppcodons, das Polypeptid kann nicht zu Ende gefertigt werden



Inversion: Austausch von Basen

Freitag, 21. November 2014

Ribosomen

  • vermitteln die spezifische Anlagerung der tRNA
  • 2/3 des Ribosoms besteht aus rRNA
  • 1/3 besteht aus ribosomale Enzymen
  • zwei Teile: gr. + kl. Untereinheit
  • die gr. Untereinheit lagert sich nur in der Gegenwart der mRNA an die kl. an
  • tausende Ribosomen in einer Zelle
  • eine Bindungsstelle für mRNA
  • drei Bindungsstellen für tRNA
    • P-Stelle bindet die tRNA mit der Polypeptidkette
    • A-Stelle bindet die beladene tRNA
    • über die E-Stelle verlässt die entladene tRNA das Ribosom
  • Austrittstunnel für das fertige Polypeptid
  • außen sitzen die Proteine
  • in der Mitte sitzt die RNA
  • RNA ist für die Translation verantwortlich

Donnerstag, 20. November 2014

tRNA

  • bei der Translation übermittelt die tRNA genetische Nachrichten und sorgt dafür, dass immer die richtige Aminosäure gebunden wird
  • befördert Aminosäuren aus dem Cytoplasma zum Ribosom
  • für jedes mögliche Codon/Aminosäure existiert ein eigenes tRNA-Molekül
  • wird von DNA-Matrizen codiert
  • wird mehrfach verwendet
  • einzelner tRNA-Strang von ca. 80 Nucleotiden Länge
  • sieht aus wie ein Kleeblatt (2D)
  • sieht aus wie ein "L" (3D)
  • 3´ Ende: Anheftungsstelle für die Aminosäure
  • tragen das Anticodon der entsprechenden Aminosäure (Anticodonarm)

Mittwoch, 19. November 2014

Ribonucleinsäuren (RNAs)

mRNA - messengerRNA - während der Transskription/Translation wird der "Bauplan" der Proteine auf der mRNA gespeichert

tRNA - transferRNA - vermitteln bei der Translation die richtige Aminosäure

rRNA - ribosomaleRNA - Ribosomen bestehen zu ca. 2/3 aus rRNA

snRNA - smallnuclearRNA, auch "Spleißosom" - spleißt während der Prozessierung die Introns

Dienstag, 18. November 2014

Italienische Grammatik: Kondizional, Komparativ und Superlativ, Objektivpronomen, Imperativ

man braucht (einen Apfel) - ci vuole (una mela)
man braucht (zwei Äpfel) - ci vogliono (due mele)

Das Verb volere in der 3. Person Singular und Plural ergibt zusammen mit "ci" die Bedeutung "man braucht". Die Form von volere richtet sich hierbei danach, ob das Objekt im Singular oder Plural steht.


Das Kondizional
    -are/-ere
1.  -erei
2.  -ersti
3.  -erebbe
4.  -eremmo
5.  -ereste
6.  -erebbero

     -ire
1.  -irei
2.  -iresti
3.  -irebbe
4.  -iremmo
5.  -ireste
6.  -irebbero

Unregelmäßige Formen:
avere --> avrei
dovere --> dov

Das Kondizional gibt im Deutschen in etwa den Konjunktiv I wider. Es wird verwendet, wenn man von etwas Möglichem spricht: "Ich würde gerne ins Kino gehen." - "Andrei nel cinema."

Montag, 17. November 2014

Kabale und Liebe in moderner Sprache: 2. Akt, 5. Szene

F - Ferdinand, Fr - Frau, L - Luise, M - Miller

F: War mein Vater schon da?
Fr: Der Präsident! Es ist aus mit uns!
F: Luise, mein bist du, auch wenn sich Himmel und Hölle zwischen uns würfen! Ich kann mich nicht von diesem Engel trennen, für keine Lady der Welt.
L: Deinen Vater nanntest du? Und die Lady?
F: Ich soll sie heiraten ...
L: Mein Vater hat es so oft gesagt, aber nie wollte ich ihm glauben. Vater, hier ist deine Tochter! Verzeih mir ...
M: Mein armes Kind! Fluch über Verführer und Kupplerin!
F: Aber ich will seine Intrigen verhindern und meine Frau frei wählen.
M: Bleib hier. Warte mit uns auf deinen Vater, wenn du kein Schuft bist. Erzähl ihm, wie du ihr Herz stahlst!
F: Nichts ist mächtiger als die Liebe. Auch nicht mein Vater. Luise, es ist der köstliche Geschmack des Himmels, der aus mir redet. Luise, ich liebe dich!

Sonntag, 16. November 2014

Der absolutistische Landesherr im 18. Jahrhundert

Der absolutistische Landesherr im 18. Jahrhundert war beim Volk häufig unbeliebt und gefürchtet.
Er war bekannt für seine Verschwendungssucht, z.B. pompöse Feste und Schlösser, ein umfangreiches Kulturprogramm und Gefolge, zahlreiche weite Reisen und noch mehr Geliebte (Mätressen), die versorgt werden mussten.
Daraus resultierte eine Geldnot, welche er versuchte, durch Steuererhöhungen zu decken. Im 18. Jahrhundert begannen vielen Landesherren den Soldatenhandel, bei welchem junge Männer / Kinder an kriegführende Nationen verkauft wurden. Diese Männer sollten eigentlich zurückkommen, dienten aber oftmals als Kanonenfutter.
Die absolutistischen Landesherren besaßen eine übergroße Macht, mit welcher sie über ganze Lebensläufe entscheiden konnten, ohne Widerspruch befürchten zu müssen. Diese äußerte sich durch Gewalttätigkeit und Willkür.