Sonntag, 7. Dezember 2014

Das Schmuckmotiv in II,2 in Kabale und Liebe

Die Bedeutung des Schmucks
1. Geschenk, Ausdruck der Zuneigung des Herzogs
2. Soldatenhandel, Verschwendungssucht
3. Tod der Kinder
4. Hilfe für die Menschen, Mitgefühl
5. Schrecken
6. Ungläubigkeit, Fassungslosigkeit, Schock, Bedrückung
7. Bewegt, Wut
8. Mitleid
9. Tatendrang

Wirkungen des Schmucks auf Lady Milford
  • Hass auf den Präsidenten
  • Bedürfnis, den Armen zu helfen und die Ungerechtigkeit zu bekämpfen

Die Reaktionen des Kammerdieners
1. Trauer, Verbitterung, Verzweiflung
2. Sarkasmus, Vorwürfe
3. Bürgerlicher Stolz

Entschlüsse von Lady Milford
  • lässt den Wert des Schmuckes sozialen Zwecken zukommen (für die Opfer eines Brandes)
Bedeutung der gesamten Szene
  • Positionen und Moralvorstellung von Lady Milford sollen verdeutlicht werden
  • Kritik an Absolutismus
  • beginnender Lebenswandel von Lady Milford

Samstag, 6. Dezember 2014

DNA-Reperatur

Fotoreaktivierung
  • DNA-Fotolyasen machen DNA-Veränderungen rückgängig

Postreplikations-Reperatur
  • Korrektur von Fehlbasenpaarungen
  • beteiligte Enzyme können zwischen Tochter- und Mutterstrang unterscheiden

Excisionsreperatur
  • Endonuclease erkennt eine Schadstelle
  • Endonuclease schneitet die Schadstelle heraus
  • DNA-Polymerase füllt die Lücken aus
  • Ligase verknüpft die Stücke

Freitag, 5. Dezember 2014

4. Akt, 3. Szene

H - Hofmarschall, F - Ferdinand

H: Sie wollten mich sehen, mein Bester?
F: (murmelnd) Ich wollte einem Verbrecher das Genick brechen. (Laut) Dieser Brief muss Ihnen aus der Tasche gefallen sein und ich durfte ihn zum Glück finden (lacht boshaft). Ein lustiger Zufall.
H: (erschrocken) Sie?
F: Lesen Sie! Lesen Sie! Zum Liebhaber scheine ich ja zu schlecht zu sein, also sollte ich zum Kuppler werden! (Nimmt zwei Pistolen)
H: (hat gelesen und möchte sich davonmachen) Verflucht!
F: Bleib hier. Ich freue mich über die Nachrichten und möchte meinen Finderlohn für den Brief erhalten (Zeigt ihm eine Pistole).
H: Sein Sie vernünftig!
F: Wie er zittert, der Angsthase/der Feigling. Danke Gott, dass du zum ersten Mal etwas in deinen Kopf bekommst. (Der Hofmarschall will verschwinden, aber Ferdinand verriegelt die Tür)
H: Hier im Zimmer?
F: Ein Gang in den Wald lohnt sich nicht mit dir. Außerdem knallts dann umso lauter.
H: Und Sie wollen Ihr Leben aufs Spiel setzen, Sie junger und hoffnungsvoller Mann?
F: Ich habe nichts mehr zu verlieren.
H: Ich aber umso mehr.
F: Du? Was hast du denn zu tun? Du zahmer, dressierter Affe!
H: Egal was Sie befehlen, aber legen Sie die Pistolen beiseite!
F: Er macht dem Menschenwesen Schande! Und mit dem soll ich mir ihr Herz teilen? Unglaublich! (Wütender) Und wenn er Sie entjungfert hat? Wie weit bist du mit ihr gegangen?
H: Lassen Sie mich los und ich will alles verraten! Ihr Vater ...
F: ... hat seine Tochter mit dir verkuppelt? Wie weit kamst du mit ihr? Bekenne!
H: Sie rasen. Ich sah Luise nie. Ich kenne sie nicht einmal. Ich weiß rein gar nichts von ihr.
F: (tritt zurück) Du sahst die nie? Du kennst sie nicht? Du weißt gar nichts von ihr? Du verleugnest sie dreimal in einem Atemzug? Hau ab, du Mistkerl! Für deinesgleichen hat man die Pistolenkugel nicht erfunden!

Donnerstag, 4. Dezember 2014

4. Akt, 1. + 2. Szene



F – Ferdinand, K – Kammerdiener

Ferdinand hält einen Brief in der Hand.
F: War der Hofmarschall nicht da?
K: Der Präsident fragt nach Ihnen.
F: Ich habe gefragt, ob der Hofmarschall nicht da war.
K: Er sitzt drüben am Glückstisch.
F: Er soll sofort zu mir kommen.
Kammerdiener geht ab.
F: Das ist unmöglich. Ein Engel wie Luise kann nicht so ein teuflisches Herz haben. Aber doch … Das also war der Grund, weswegen sie nicht mit mir flüchten wollte. Oh, jetzt verstehe ich alles! Darum brach sie unsere Beziehung ab ohne eine Träne zu vergießen. Alles was sie tat war nur vorgespielt. Diese Lügnerin!

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Should the monarchy be abolished?

Yes:
  • wasteful
  • too expensive
  • inefficient
  • outdated
  • boost of jobs if palaces, etc. could be opened for tourism
  • royals = embarassment for GB
  • royals don´t even earn international respect

No:
  • monarchy embodies GB
  • Queen = attraction for GB --> most popular draw all over the world
  • a president can´t work as well as the queen
  • queen = good for trade

Dienstag, 2. Dezember 2014

3. Akt, 5. + 6. Szene



L - Luise, W - Wurm

L: Wo bleiben denn meine Eltern? Mein Vater wollte schon längst zurück sein … Wenn ihm ein Unfall … Ich sollte mich nicht so ängstigen. Wenn man sich einmal erschreckt hat, so erscheint einem alles viel gruseliger.

W: Guten Abend.

L: Gott! Wer spricht da? Schrecklich! Suchen Sie etwa den Präsidenten? Er ist nicht mehr da.

W: Ich suche Sie.

L: Da muss ich mich ja wundern, dass Sie mich nicht am Pranger gesucht haben.

W: Sie haben einen falschen Verdacht. Ich komme, geschickt von Ihrem Vater.

L: Von meinem Vater? Wo ist mein Vater?

W: Wo er nicht gern ist. Im Turm.

L: Im Turm? Warum das denn?

W: Auf Befehl des Herzogs.

L: Des Herzogs?

W: Der die Verletzung der Majestät in der Person seines Stellvertreters auffällig bestraft.

L: Verletzung der Majestät … Und Ferdinand?

W: Wählt Lady Milford oder Fluch und Enterbung.

L: Eine entsetzliche Wahl! Doch ist er glücklicher. Er hat keinen Vater zu verlieren. Keinen haben ist zwar Verdammnis genug … Ein vorzügliches Verbrechen ist am Laufen. Wo ist meine Mutter?

W: Im Spinnhaus (Frauengefängnis).

L: Jetzt ist es vollkommen. Jetzt wäre ich frei von allen Pflichten, Tränen und Freuden. Und Vorsicht. All das brauche ich nicht mehr. Haben Sie noch eine Nachricht für mich? Jetzt können Sie mir alles sagen.

W: Sie wissen, was geschehen ist.

L: Also nicht, was noch kommen wird? Du treibst ein trauriges Handwerk, mit dem du nie selig werden wirst … Was kann noch geschehen?

W: Ich weiß es nicht.

L: Sie wissen es nicht? Ich sehe, dass sie noch etwas wissen. Sie sagten, der Herzog habe es auffallend bestraft? Was meinen Sie damit?

W: Fragen Sie nichts mehr.

L: Hör! Welches Schicksal erwartet meinen Vater?

W: Ein Prozess um Leben und Tod.

L: Ich danke Ihnen. (verlässt den Raum)

W: Sie wird doch wohl nicht abholen. (Will ihr folgen)

L (kommt zurück, hat einen Mantel geholt): Verzeihen Sie, aber ich muss weg.

W: Wohin denn?

L: Zum Herzog?

W: Was? Wohin?

L: Zu dem Herzog, der über den Tod meines Vaters urteilen lassen möchte. Nicht möchte, muss, weil einige Bösewichte das wollen.

W (lacht): Zum Herzog!

L:  Ich weiß nicht, worüber Sie lachen. Man muss ihm lehren, was Elnd ist.

W: Gehen Sie. Sie können nichts Sinnvolleres tun.

L: Was? Sie raten mir dazu?

W: Wenn Sie sich dem Herzog als Mätresse hingeben, wird er Ihren Vater freilassen.

L: Sterben kann ich für meinen Vater, aber sündigen nicht.

W: Mir sagte er: „Meine Luise hat mich hierher gebracht. Sie wird mich hier auch wieder herausholen.“ Ich werde ihm Ihre Nachricht überbringen.

L: Bleiben Sie! Was soll ich tun?

W: Auch Ihr Vater wünscht es. Schreiben Sie an den Henker Ihres Vaters:

Luise setzt sich.

„Gnädiger Herr, schon drei unerträgliche Tage sind vorüber und wir sahen uns nicht. Halten Sie sich an den Major, der den ganzen Tag über mich wacht.“

L: Nein, nein! Das ist tyrannisch! Macht was ihr wollt! Ich werde das nicht schreiben!

W: Wie Sie wollen.

Pause

L: Diktieren Sie weiter. Ich denke nichts mehr.

W: „Wir haben gestern den Präsidenten im Haus gehabt. Es war lustig, wie sich der Major um meine Ehre sorgte. Ich wurde ohnmächtig, damit ich nicht laut lachte. Aber diese Maske ist schlimm. Wenn ich nur fliehen könnte. Morgen hat er Dienst. Passen Sie ab, wann er von mir geht und kommen Sie an den bekannten Ort zu Ihrer zärtlichen Luise.“
L: Nun fehlt noch die Adresse.
W: „An Herrn Hofmarschall von Kalb.“
L: Nehmen Sie den Brief.
W: Ich bemitleide Sie.
L: Sie wünschen etwas Schreckliches,
W: Ich wünsche Ihre Hand.
L: Ich würde dich in der Brautnacht erdrosseln. Sind wir jetzt fertig?
W: Sie müssen noch schwören, immer zu sagen, dass Sie diesen Brief freiwillig verfasst haben.
 

Montag, 1. Dezember 2014

Die von der Frankfurter Nationalversammlung vorgeschlagene Verfassung aus dem März 1949



Die von der Frankfurter Nationalversammlung vorgeschlagene Verfassung sah eine demokratische Monarchie vor, das heißt, es sollte einen gemeinsamen Kaiser (erblich) Deutschlands mit erheblichen Rechten geben, unter dem ein demokratisch gewählter Reichstag stand.
Wahlberechtigt für das Volkshaus waren alle Männer über 25, die in allgemeiner, gleicher und geheimer Wahl ihren Repräsentanten wählen sollten. Dabei kam auf 50.000 Einwohner ein Abgeordneter, der für drei Jahre im Volkshaus die Interessen dieser vertreten sollte.
Gemeinsam mit dem Staatenhaus bildete das Volkshaus den Reichstag.
Das Staatenhaus bestand aus 192 Mitgliedern aus den 39 einzelnen Länderregierungen und –Parlamenten. Hierbei sollten die Bürger Deutschlands nach Landeswahlrecht Landtage wählen, die neben den Landesregierungen (wohl zumeist Adelige) über Landesangelegenheiten entscheiden sollten. Die Landtage sollten nun die Hälfte der Abgeordneten wählen, die andere Hälfte wurde von den Landesregierungen für sechs Jahre bestimmt.
Der Reichstag entsandte nun Minister in die Reichsregierung, diese wurden jedoch von Kaiser ernannt und auch wieder entlassen. Zudem durfte der Kaiser den Reichstag einberufen und auflösen, auch hatte er eine Vetorecht, mit dem er den Erlass von Gesetzen auf jeden Fall aufschieben konnte. Er übernahm die völkerrechtliche Vertretung und repräsentierte damit sein Land gegenüber dem Rest der Welt, auch hatte er den Oberbefehl über das Reichsheer.
Als weiteres Organ war das Reichsgericht vorgesehen, dessen Einsatz und Organisation über ein noch nicht vorhandenes Gesetz geregelt werden sollte.

Insgesamt hebelt sich die Frankfurter Nationalversammlung selber aus, da der Kaiser die Minister und auch die Frankfurter Nationalversammlung auflösen konnte und die Frankfurter Nationalversammlung über keinerlei Macht über den Kaiser verfügte.